Andacht März 2019: Ein Lied gegen die bösen Geister

Häufig werden aktuelle Gefühlszustände von uns Menschen auf verschiedenste Weise wahrgenommen. Oftmals kann man die Stimmungen förmlich hören. Viele Menschen singen, summen oder trällern Lieder so vor sich hin. Wir kennen Freudengesänge, traurige Lieder oder tröstende Musik. Die Musiktherapie ist sogar eine anerkannte Methode bei der Behandlung depressiver Menschen. Es ist erschreckend, in welchem Maße Erschöpfungsdepressionen – das heutige „Burnout“ – um sich greifen.

Andacht Februar 2019: Vergebliche Liebesmüh'?

Auf fruchtbarem Hügel, da liegt mein Stück Land, / dort hackt ich den Boden mit eigener Hand, / ich mühte mich ab und las Felsbrocken auf, / baute Wachtturm und Kelter, setzte Reben darauf. / Und süße Trauben erhofft ich zu Recht, / doch was dann im Herbst wuchs, war sauer und schlecht.

Ich sage euch, Leute, das tue ich jetzt: / Weg reiß ich die Hecke, als Schutz einst gesetzt; / zum Weiden solln Schafe und Rinder hinein! / Und die Mauer ringsum – die reiße ich ein! / Ich will nicht mehr hacken, das Unkraut soll sprießen! / Der Himmel soll ihm den Regen verschließen!

Andacht Januar 2019: Vereint mit den Engeln Gott loben

Wir tun es bei jedem Abendmahl. Egal, ob wir geübte (Chor)sänger/innen sind oder eher vor uns hin brummen. Das Lobgebet am Anfang der Mahlfeier reiht uns ein in einen großen Chor: Da stehen Alte und Junge, Menschen aller Hautfarben und Herkunft Seite an Seite mit Gottes Engeln! Und singen zu seiner Ehre.

„Darum loben die Engel deine Herrlichkeit; dich preisen die Kräfte des Himmels mit einhelligem Jubel; mit ihnen vereinen auch wir unsere Stimmen und bekennen ohne Ende: Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.“

Andacht Dezember 2018: „Er stürzt die Mächtigen vom Thron“

Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist. Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten. Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen.

Proben für den "Quempas" mittwochs um 18 Uhr

Es gehört zur langjährigen Tradition, dass in der Christvesper am 24. Dezember um 17 Uhr der sogenannte „Quempas“ gesungen wird.

Dabei handelt es sich um ein Weihnachtslied mit deutschem Text, dessen Ursprünge im 16. Jahrhundert noch lateinisch waren: Die erste lateinische Textzeile: „Quem pastores laudavere“ -  „Den die Hirten lobeten sehre“, gab dem ganzen Lied seinen Namen. Es wird im Wechsel zwischen Kinder(chor), Kantorei und Orgel aufgeführt. Kinder ab der zweiten Klassen sind zur Mitwirkung eingeladen.